SVA ST.Gallen

Gemeinsames Verständnis für Diversität und Inklusion entwickeln

Menschen offen und respektvoll zu begegnen sowie Vielfalt zu schätzen, ist ein zentraler Punkt der Unternehmenskultur der SVA St.Gallen. Jede Person soll gehört, respektiert und akzeptiert werden. Diversität und Inklusion ist eine der acht Stossrichtungen in der von Ver­waltungs­kom­mis­sion und Geschäfts­leitung ge­mein­sam erarbeiteten Strategie 2024plus.

Bei der SVA St.Gallen ist die Vielfalt der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Stärke und Bereicherung. In einem inklusiven Arbeitsumfeld werden unterschiedliche Perspektiven geschätzt, gehört und respektiert – sowohl in der Zusammenarbeit als auch im Umgang mit den Kundinnen und Kunden. Fairness und Wertschätzung bilden feste Bestandteile der Unternehmenskultur. 

Dazu gehören Rahmenbedingungen, in denen sich jede Person authentisch einbringen und ihr Potenzial entfalten kann. All dies bildet die Grundlage für eine motivierte und engagierte Zusammenarbeit, die es er­möglicht den Bedürf­nissen der vielfältigen Kundschaft gerecht zu werden.

Fundament gelegt

Im Jahr 2025 ging es darum, ein gemeinsames Verständnis zu Diversität und Inklusion zu entwickeln. Sogenannte «Learning Nuggets» im Intranet regten zum Nachdenken über das eigene Verhalten an und dienten dazu, das Wissen über die Themen Diversität und Inklusion zu erweitern. Vertieft wurde die Thematik in Impulsveranstaltungen für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Was mit Sensibilisierungsmassnahmen im Jahr 2025 begonnen hat, wird im Jahr 2026 konkret im Alltag umgesetzt werden und Wirkung entfalten. In einem nächsten Schritt sollen sich danach messbare Veränderungen ergeben.

Workshop D&I
Workshop D&I
Workshop D&I

Was braucht es für ein inklusives Arbeitsumfeld?

Hier ein Ausschnitt aus einem der «Learning Nuggets».

  • Kommuniziere wertschätzend und auf Augenhöhe (auch über Abteilungen, Hierarchien oder Berufsgruppen hinweg).
  • Vermeide Fachausdrücke oder interne Abkürzungen, um neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Personen aus anderen Abteilungen oder mit einer anderen Muttersprache nicht auszuschliessen.
  • Nimm Vorschläge und Ideen aller Kolleginnen und Kollegen ernst, unabhängig von Berufsgruppe, Ausbildung, Alter oder Erfahrung.
  • Hör aktiv zu und frage nach, wenn du unsicher bist oder etwas nicht richtig verstanden hast.
  • Getraue dich nachzufragen, wenn du etwas nicht weisst.
  • Pflegt im Team einen konstruktiven Umgang mit Fehlern: Fragt nicht, wessen Fehler es war, sondern fragt euch «Was sind die nächsten Schritte, die es jetzt braucht?» und «Was lernen wir daraus?». Damit fördert ihr das Ausprobieren und gemeinsames Lernen.
  • Zeige Wertschätzung, Interesse und Bekräftigung.

Chancen und Nutzen der Digitalisierung

Zwei kompetente Frauen haben sich zu einem Gespräch über Chancen und Nutzen der Digitalisierung getroffen. Esther Seidl-Nussbaumer, Mitglied der Verwaltungskommission der SVA St.Gallen und Mitglied der Geschäftsleitung bei Switch, und Valérie Thommen, Chief Digital Officer der SVA St.Gallen, sind sich einig: Digitalisierung darf nie Selbstzweck sein, sondern soll Mehrwerte für alle schaffen.

Die Digitalisierung

  • schafft vielfältigen Nutzen für die Kundinnen und Kunden
  • fördert die Zusammenarbeit
  • hilft Aufgaben effizienter zu erledigen

Damit ist ein weiterer, zentraler Punkt indirekt schon genannt. Nicht die Technologie, sondern der Mensch mit seinen Fähigkeiten und Bedürfnissen steht im Mittelpunkt. Einen hohen Stellenwert nimmt auch der Schutz sensibler Daten ein. Schliesslich muss die digitale Transformation mit der schrittweisen Integration digitaler Anwendungen in alle Unternehmensbereiche verantwortungsvoll und vertrauensbildend umgesetzt werden.

SVA ST.Gallen

Gelebte Nachhaltigkeit

Die SVA St.Gallen legt neu einen um­fassenden Nachweis ihrer Nach­haltig­keit vor. Mit dem Nach­haltigkeits­bericht zeigt die SVA St.Gallen, wie sie die in der neuen Strategie ver­ankerten Themen wie Nach­haltigkeit, Diversität und gesell­schaftliche Verantwortung konkret lebt und weiterentwickelt. Gleich­zeitig schafft der Bericht transparente Ein­blicke in ihren Beitrag zu einer zu­kunfts­orien­tierten, ver­ant­wortungs­vollen Organi­sation. Sie setzt dabei auf das aner­kannte Rating- und Re­por­ting­system «esg2go». Bewertet wird die Unter­nehmens­tätigkeit in den Bereichen Umwelt, Gesell­schaft und Unter­nehmens­führung. Die Ergebnisse sind in allen sinn­voll beein­fluss­baren Bereichen sehr erfreulich.

Footprint: Der effektiv erreichte Wert der Organisation. Benchmark: Der Durchschnittswert vergleichbarer Organisationen. Target: Der theoretische Ideal‑ bzw. Spitzenwert, der erreicht werden kann.
Footprint: Der effektiv erreichte Wert der Organisation.
Benchmark: Der Durchschnittswert vergleichbarer Organisationen.
Target: Der theoretische Ideal‑ bzw. Spitzenwert, der erreicht werden kann.
Footprint
Benchmark
Target
Footprint

Der effektiv erreichte Wert der Organisation.

Benchmark

Der Durchschnittswert vergleichbarer Organisationen.

Target

Der theoretische Ideal‑ bzw. Spitzenwert, der erreicht werden kann.

Die Sub‑Scores in den Spinnen­netz­grafiken zeigen die zusammen­gefassten Ergebnisse der einzelnen Umwelt‑, Sozial‑ und Governance‑Bereiche und machen auf einen Blick sichtbar, wie gut die Orga­nisation in den jeweiligen Themen­feldern abschneidet.

Im Bereich Gesellschaft – mit den Kategorien Diver­sität, Arbeits­platz, Bildung, Sicherheit, Gesund­heit und Sozial­beiträge – erreicht die SVA St.Gallen einen Score von 78.17 Punkten von möglichen 100. Noch besser ist das Ergebnis im Bereich Unter­nehmensführung, in deren Be­wertung auch Recht und Compliance ein­fliessen. Hier wurden 89.22 Punkte von möglichen 100 erreicht. Im Bereich Um­welt wird ein Score von 70.04 Punkten erreicht. Mit diesen Einzel­werten erzielt die SVA St.Gallen den deutlich über dem Bench­mark liegenden Gesamt­score von 77.13 Punkten.

Deutlich über dem Benchmark

Footprint: Der effektiv erreichte Wert der Organisation. Benchmark: Der Durchschnittswert vergleichbarer Organisationen. Target: Der theoretische Ideal‑ bzw. Spitzenwert, der erreicht werden kann.
Footprint: Der effektiv erreichte Wert der Organisation.
Benchmark: Der Durchschnittswert vergleichbarer Organisationen.
Target: Der theoretische Ideal‑ bzw. Spitzenwert, der erreicht werden kann.

Die Benchmark ist in allen Bereichen auf 60 Punkte geeicht. Die SVA St.Gallen übertrifft diese Marke in allen drei ESG-Bereichen. Die Stär­ken in den Bereichen Gesellschaft und Unter­nehmens­führung unterstreichen die Um­setzung der Unter­nehmensstrategie wie auch die Nähe zu den gesetz­lichen Aufträgen des Unter­nehmens.

Die Nach­haltigkeits­werte basieren auf zahl­reichen, unter­schiedlich gewich­teten Einzelindikatoren. Im Umwelt­bereich kann der Gesamt­score dabei auf den ersten Blick tiefer erscheinen, obwohl die tatsächliche Umwelt­leistung sehr gut ist: Die SVA St.Gallen erzielt im für Dienst­leistungs­betriebe zentralen Bereich Ener­gie & Abfall aus­gezeich­nete 93.69 Punkte.

Der Gesamt­wert im Themenfeld Umwelt fällt tiefer aus, weil das Bewertungs­system auch Umwelt­zerti­fizierungen und externe Nach­haltigkeits­nachweise berück­sichtigt, die für ein Dienst­leistungs­unter­nehmen nicht not­wendig sind und daher nicht vor­liegen. Da diese Elemente dennoch in die Gesamt­bewertung ein­fliessen, wirken sie sich rechnerisch auf den Umwelt­wert aus – ohne die tat­sächliche Umwelt­leistung zu schmälern.

Footprint: Der effektiv erreichte Wert der Organisation. Benchmark: Der Durchschnittswert vergleichbarer Organisationen. Target: Der theoretische Ideal‑ bzw. Spitzenwert, der erreicht werden kann.
Footprint: Der effektiv erreichte Wert der Organisation.
Benchmark: Der Durchschnittswert vergleichbarer Organisationen.
Target: Der theoretische Ideal‑ bzw. Spitzenwert, der erreicht werden kann.

Das genutzte Tool (esg2go) verbindet die wissen­schaft­liche Exper­tise des Center for Cor­porate Responsibility and Sustainability (CCRS ) an der Hochschule für Wirt­schaft Fribourg mit dem Knowhow eines privat­wirtschaftlichen Technologie­anbieters. ESG – die gebräuchliche Abkürzung für Nach­haltigkeits­ratings – setzt sich aus den Anfangs­buchsta­ben der englisch­sprachigen Begriffe Environ­men­tal (Umwelt), Social und Gover­nance (Unternehmens­führung) zusammen. 

Für die Berechnung des Gesamt­scores wird folgende Gewich­tung ange­wendet: 40 Prozent Umwelt, 40 Prozent Social und 20 Prozent Gover­nance. Die im esg2go‑Rating erfassten Da­ten können zusätzlich durch die SQS un­ab­hängig verifi­ziert werden, was dem Nach­haltig­keits­label noch mehr Glaub­würdig­keit und Transparenz verleiht.

Revision und Beschlüsse

Die Revisionsstelle Price­water­house­Coopers hat die auf den 31. De­zem­ber 2025 abge­schlos­sene Jah­res­rechnung ge­prüft. Die Revi­sions­stel­le prüf­te die Buch­führun­gen und die Jah­res­rech­nun­gen der SVA St.Gal­len und der kan­to­na­len Fa­milien­aus­gleichs­kas­se für das am 31. De­zember 2025 ab­ge­schlossene Rech­nungs­jahr.

Beschlüsse

Die Ver­waltungs­kom­mission ver­ab­schie­dete an der Sit­zung vom 12. März 2026 den Jah­res­bericht so­wie die Jah­res­rechnung 2025 der SVA St.Gallen zu­han­den der Re­gierung und ge­neh­mig­te die Bet­riebs- und Ver­waltungs­kosten­rech­nung 2025 der kan­tona­len Fa­milien­aus­gleichs­kasse.

Kuno Schedler, Präsident                       Peter Ringeisen, Aktuar

Organisation

Verwaltungskommission

Kuno Schedler (Präsident)
Chompel Balok (bis 31.12.2025)
Peter Baumberger
Brigitte Engler
Barbara Gysi
Lukas Mäder
Esther Seidl-Nussbaumer

Geschäftsleitung

Ignaz Vinzens (Vorsitz)
Gregor Baumgartner
Patrick Scheiwiller

Aktuar

Peter Ringeisen

Protokoll

Carmen Studerus

Mitglieder der Verwaltungskommission. (hinten von links) Kuno Schedler, Barbara Gysi, Peter Baumberger. (vorne von links) Lukas Mäder, Brigitte Engler, Esther Seidl-Nussbaumer. Auf dem Bild fehlt Chompel Balok.

Organigramm

Organigramm SVA St.Gallen
Organigramm SVA St.Gallen